seit 1973
Keyboarder, Sänger, Songwriter in diversen Bands und Projekten wie Hot’lanta | Mummenschanz | Carlo K. Band | The Return of the Wolfs | Carlo K. unplugged u.a.
Dank klassischer Klavierausbildung und musikalisch geprägtem Elternhaus (Mutter Opernsängerin) startete Carlo ab 1973 erste musikalische Gehversuche in diversen lokalen Bands in Würzburg. Mittels selbst komponierter deutschsprachiger Rockmusik sollten die eigenen musikalischen Ambitionen durchgesetzt werden, allerdings erzielten die verschiedenen Bandprojekte in den frühen 1970zigern nur mäßige Aufmerksamkeit.


Im Jahr 1977 verabschiedete sich Carlo schließlich zunächst von den deutschen Texten und gründete gemeinsam mit ehemaligen Schulfreunden eine Rockband mit dem Ziel Südstaatenrock nach dem Vorbild der Allman Brothers Band und Lynyrd Skynyrd nach Deutschland zu bringen – der Startschuss für Hot’lanta!
Hot’lanta | 1977 – 1984
1977 – 1979

1980 – 1981


1982 – 1983


1983 -1984


1984 nach sieben wilden und durchaus erfolgreichen Jahren mit einer Vielzahl von Konzerten und 2 LP’s endete das Kapitel Hot’lanta mit der Auflösung der Band. Carlo startete sein eigenes deutschsprachiges Projekt – die verbliebenen Hot’lanta Gründungsmitglieder Peter, Rudi und Joe wiederbelebten Hot’lanta nach einigen Jahren Pause 1990 und sind dem Südstaatenrock bis heute treu geblieben. …mehr zu Hot’lanta
No one won – der Titelsong der 1. LP wurde für die deutsch-amerikanisch-italienische Multikulti-Truppe letztlich zum Sinnbild, als die Band Anfang 1984 auseinander brach. Im Jahr 1977 von den Brüdern Rudi (guit) + Joe (bg) Grod, Carlo Köchel (keys) und Peter Schwind (guit) gegründet, hatten „Hot’lanta“, bis Mitte der 1980ziger einige sehr gute Jahre. Lustvoll unterhalten, Spaß haben und sich mit den Fans voll ausleben. Unter der Südstaaten-Flagge sorgte die Band mit wechselnden Drummern und Sängern auf den deutschen Club- und Open Air – Bühnen für jede Menge Action. Insbesondere das 1980 – 1983 Line Up mit Jim Reed (lead voc) und Enzo Ferraro (dr) genoss bei den Fans bald legendären Ruf. Wilde Gitarrenduelle, treibender Bass, vielschichtige Drum-Beats, Honky Tonk Piano, rollende Hammond-Sounds, mehrstimmiger Chorgesang – Hot’lanta klang wie eine Fusion aus Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd. So spielten sie sich schnell in die 1. Liga der deutschen Club-Bands. Der Siegeszug der neuen deutschen Welle machte die LP`s des Sextetts allerdings zunehmend zu Ladenhütern. Die sowieso schon vorhandenen unterschiedlichen Strömungen und draus resultierenden Spannungen in der Gruppe führten nun zum offenen Bruch: Nach der Herbst-/Wintertour 1983 mit Mick Heylos (lead voc) und Lexel Hain (dr), die Reed und Ferraro ersetzt hatten, platzte die Band im Februar 1984 endgültig. Die Grod Brüder und Schwind versuchten als „Vision of Chance“ an alte Hot’lanta Erfolge anzuknüpfen, Keyboarder Köchel wechselte als „Carlo K.“ ins deutschsprachige Lager. (CTY 1984)
Diskografie Hot’lanta mit Carlo
„No One Won“ · Hot’lanta · Aschaffenburg 1982 · Ohrwum Records

„Good Times Rollers“ · Hot’lanta · Aschaffenburg 1983 | Ohrwurm Records

Carlo K. Band | 1984 – 1988

Keyboarder, Sänger, Songschreiber Carlo K. startete seine Carlo K. Band 1984 nach der Trennung von Hot’lanta, als deutschsprachige Essenz aus Rock, Pop, Funk und Jazz. Musikalisch, wie auch in seinen Texten zeigte sich Carlo mit seinen Mitmusiker vielfältig und bunt, blieb jedoch stets authentisch. In den mal gefühlvollen, mal groovigen, mal rockigen Songs spiegelte sich Zeitgeist, Stimmung und Zerrissenheit der Bundesrepublik in der Ära Helmut Kohl. Der Bogen spannte sich vom „Nein“ zur Frankfurter Startbahn West, über den Wunsch nach einer anderen gesellschaftlichen und kulturellen Auseinandersetzung, bis hin zum klassischen Liebeslied.

https://soundcloud.com/carlo-k-763345612/sets/viel-zu-schoen
Startete Carlo mit seiner Band 1984 noch als eher bunte Spaß-Truppe, wandelten sich Sound und Auftreten bis zum Break 1988 deutlich zu mehr Tiefe und Inhalt. Dazu trugen ab 1985 insbesondere Sängerin Elke Volz und Bassist Klaus Dengler bei. Zusammen mit Drummer Sascha Saul und Gitarrist Christian Lauterbach sorgten sie bei diversen Club Tourneen und Open Air Konzerten für die sowohl musikalisch wie auch emotional überzeugendste Phase der Carlo K. Band. Anfang 1988 löste Carlo seine Band auf.

The Return of the Wolfs | 1993
Zusammen mit Sängerin Steffi Haiber verfolgte Carlo im Jahr 1993 noch einmal ein englisch-sprachiges Projekt mit dem Titel „The Return of the Wolfs“. Von vorne herein zeitlich begrenzt angedacht, ließ Carlo das Projekt nach einigen Konzerten und Aufnahmesessions trotz guter Resonanz beim Publikum wieder einschlafen, da er andere Prioritäten setzte.


Carlo K.
Nachdem Carlo ab dem Jahr 1988 zunehmend seine musikalischen und persönlichen Schwerpunkte verändert hatte, trat er nur noch selten, meist alleine und unplugged am Klavier auf. Nach seinem 1998ziger Anthology Album „15 Years @ 15 Songs“, der Essenz von 15 Jahren Carlo K. zwischen 1983 – 1998, schreibt er erst seit 2007 vermehrt neue deutschsprachige Songs und präsentiert seine Musik sporadisch in kleinem Rahmen.

https://soundcloud.com/user-143593079/sets/carlo-k
2008

https://soundcloud.com/user-143593079/sets/almost-a-love-song









